Kurzantwort
- Öffnen Sie die Kostenauswertung für den gewünschten Zeitraum.
- Filtern Sie nach Kostenstelle, Abteilung oder Kostenart.
- Vergleichen Sie mit Budget und Vorjahreszeitraum.
- Gehen Sie bei Überschreitungen auf die einzelnen Buchungen und klären Sie die Ursache.
- Legen Sie Schwellen fest, ab denen eine Abweichung geprüft wird, zum Beispiel 10 % über Budget.
- Halten Sie fest, wer für welche Kostenstelle verantwortlich ist und wer Abweichungen erklärt.
Betrieblicher Hintergrund
- Kosten lassen sich nur analysieren, wenn sie sauber nach Kostenarten gebucht sind.
- Ein Budget als Vergleichsmaßstab macht Abweichungen erst bewertbar.
- Eine monatliche Auswertung zeigt Probleme früher als der Jahresabschluss.
- Fixe und variable Kosten sollten getrennt betrachtet werden.
- Einmalige Kosten sollten getrennt ausgewiesen werden, damit sie das Bild nicht verzerren.
- Kosten pro Mitarbeitenden oder pro Auftrag machen Vergleiche zwischen Zeiträumen fairer.
- Ein Kostenstellenplan sollte zur Organisation passen: Abteilungen, Standorte oder Projekte, aber nicht alles zugleich.
- Umlagen wie Miete oder Verwaltung müssen nach nachvollziehbaren Schlüsseln verteilt werden, etwa nach Fläche oder Mitarbeiterzahl.
Beispiele
- Zum Beispiel: Die IT liegt 35 % über Budget; die Auswertung zeigt drei nicht eingeplante Lizenzen.
- Zum Beispiel: Die Logistikkosten sind um 12 % gestiegen, weil Treibstoff teurer wurde und neue Touren dazukamen.
- Zum Beispiel: Personalkosten +8 % gegenüber dem Vorjahresquartal bei gleichzeitig höherer Leistung.
- Zum Beispiel: Eine einmalige Reparatur über 6.000 € wird separat gekennzeichnet und nicht als laufender Trend gelesen.
- Zum Beispiel: Ein Kostenstellenbericht zeigt, dass die Bürokosten pro Kopf im Vergleich zum Vorjahr um 9 % gestiegen sind.
- Zum Beispiel: Die Miete von 4.000 € pro Monat wird nach Fläche auf drei Abteilungen verteilt: 2.000 €, 1.200 € und 800 €.
Häufige Fehler
- Kosten werden nur einmal im Jahr betrachtet.
- Alle Aufwendungen laufen auf ein Konto, eine Auswertung nach Kategorien ist nicht möglich.
- Es gibt kein Budget als Vergleich.
- Einmalige Kosten werden als dauerhafte Steigerung interpretiert.
- Umlagen werden nach Gefühl statt nach einem festen Schlüssel verteilt; Abteilungen streiten über die Zahlen, statt Kosten zu senken.
So hilft Ihnen 4softerp
- Kosten buchen Sie auf dem gemeinsamen Konzernkontenplan, sodass Kostenarten in allen Gesellschaften gleich benannt sind.
- Aus Ihren Buchungssätzen erstellen Sie Berichte, die Kosten nach Konten und Zeiträumen zeigen.
- Einkaufsbelege und Lagerentnahmen führen Sie im selben System, in dem Sie auch Ihre Kosten auswerten.
- Konzerninterne Beziehungen zwischen Gesellschaften bereinigen Sie in der Konsolidierung, bevor Sie Gruppenkosten bewerten.
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