Kurzantwort
- Legen Sie pro Artikel Meldebestand, bevorzugten Lieferanten und Nachbestellmenge fest.
- Erstellen Sie aus der Liste der unterschrittenen Meldebestände Bestellungen.
- Lassen Sie Bestellungen ab einem Schwellenwert intern freigeben.
- Buchen Sie den Wareneingang und ordnen Sie die Rechnung der Bestellung zu.
- Legen Sie fest, wer Bestellvorschläge prüft und wer bei Abwesenheit vertritt.
- Halten Sie fest, wie Sie mit auslaufenden Artikeln umgehen, damit für sie keine Nachbestellung mehr entsteht.
Betrieblicher Hintergrund
- Ein klarer Nachschubprozess besteht aus Regeln, Zuständigkeiten und Freigabegrenzen.
- Die Regeln gehören schriftlich festgehalten, bevor sie im System abgebildet werden.
- Mehrere Lieferanten je Kernartikel senken das Risiko bei Lieferausfällen.
- Bestellvorschläge sollten immer von einer Person geprüft werden, bevor sie rausgehen.
- Regeln brauchen einen Verantwortlichen, der sie pflegt, sonst veralten Meldebestände und Mengen.
- Preise und Konditionen sollten mindestens einmal im Jahr neu verhandelt oder verglichen werden.
- Feste Bestellzyklen, etwa wöchentlich für Standardartikel und monatlich für Nebenartikel, bündeln Bestellungen und senken Frachtkosten.
- Eine Übersicht über offene Bestellungen und erwartete Liefertermine verhindert, dass ein Artikel doppelt bestellt wird, obwohl die Lieferung bereits unterwegs ist.
Beispiele
- Zum Beispiel: Ein Artikel mit gleichmäßigem Verbrauch wird jeden Monat in derselben Menge nachbestellt.
- Zum Beispiel: Bei Bestellungen über 5.000 € gibt die Geschäftsleitung frei, darunter der Einkauf.
- Zum Beispiel: Vor der Hauptsaison gelten für zwei Monate höhere Bestellmengen.
- Zum Beispiel: Der Einkauf prüft montags die Liste der unterschrittenen Meldebestände und löst gesammelt Bestellungen aus.
- Zum Beispiel: Bei zwei gleichwertigen Lieferanten wechseln Sie quartalsweise, um Preise zu vergleichen.
- Zum Beispiel: Der Einkauf bündelt die Nachbestellungen von zwölf Artikeln bei einem Lieferanten zu einer Bestellung über 2.400 € und erreicht damit die Frachtfreigrenze.
Häufige Fehler
- Es gibt keine Preisobergrenze, Bestellungen können zu falschen Preisen auslaufen.
- Pro Artikel steht nur ein Lieferant zur Verfügung, ein Ausfall stoppt die Versorgung.
- Offene Bestellungen werden nicht überwacht, Fehler bleiben monatelang unbemerkt.
- Bestellvorschläge werden ungeprüft übernommen, auch wenn ein Artikel gerade ausläuft.
- Bestellungen werden einzeln je Artikel ausgelöst, obwohl mehrere Artikel vom selben Lieferanten kommen; Frachtkosten und Aufwand steigen unnötig.
So hilft Ihnen 4softerp
- Meldebestand, Bestellung und Wareneingang verbinden Sie in einem System, sodass der Einkauf den gesamten Weg sieht.
- Rechnungen der Lieferanten ordnen Sie der jeweiligen Bestellung zu und erkennen offene Restmengen.
- Bei mehreren Lagern prüfen Sie den Bestand je Standort, bevor Sie eine Nachbestellung auslösen.
- Sie wählen den Plan nach der Größe Ihres Einkaufs, zahlen in Euro und testen 6 Monate kostenlos.
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