Kurzantwort
- Legen Sie im Einkauf die Bestellung an und wählen Sie Lieferant und Artikel.
- Senden Sie die Bestellung dem Lieferanten, zum Beispiel als PDF per E-Mail.
- Buchen Sie bei Lieferung den Wareneingang gegen die Bestellung.
- Ordnen Sie die Lieferantenrechnung der Bestellung zu und prüfen Sie Menge und Preis.
- Halten Sie Liefertermine und Zusagen des Lieferanten in der Bestellung fest, damit Verspätungen belegbar sind.
- Schließen Sie die Bestellung erst, wenn alle Positionen geliefert oder bewusst storniert sind.
Betrieblicher Hintergrund
- Zu einem Einkaufsvorgang gehören Bestellung, Wareneingang und Rechnung.
- Mündliche Bestellungen ohne Beleg lassen sich später kaum nachweisen.
- Teillieferungen sind normal; die offene Restmenge muss sichtbar bleiben.
- Abweichungen bei Menge oder Preis sollten vor der Zahlung geklärt sein.
- Eine Rechnung sollte erst bezahlt werden, wenn Bestellung, Ware und Rechnung übereinstimmen.
- Reklamationen und Beschädigungen sollten am Bestellvorgang dokumentiert werden, nicht in getrennten E-Mails.
- Bestellbedingungen wie Zahlungsziel, Lieferort und Liefertermin gehören in die Bestellung, damit spätere Streitfragen belegbar sind.
- Bei Sonderbestellungen für einen bestimmten Kundenauftrag sollte die Bestellung auf den Auftrag verweisen, damit die Ware nach dem Eingang nicht im allgemeinen Bestand verschwindet.
Beispiele
- Zum Beispiel: Eine Bestellung über 500 Stück wird in zwei Teillieferungen geliefert, die offene Restmenge bleibt erfasst.
- Zum Beispiel: Für denselben Artikel liegen Angebote von drei Lieferanten vor, Sie vergleichen Preis und Lieferzeit.
- Zum Beispiel: Die Rechnung weist 4.850 € aus, die Bestellung nur 4.500 €; die Abweichung fällt vor der Zahlung auf.
- Zum Beispiel: Ein Lieferant sagt zehn Tage zu, liefert nach vierzehn; die Bestellung belegt die Zusage.
- Zum Beispiel: Ein Teil der Lieferung ist beschädigt; die Reklamation wird an der Bestellung dokumentiert.
- Zum Beispiel: Ein Betrieb bestellt für einen Kundenauftrag Sonderware für 3.200 €; die Bestellung verweist auf den Auftrag, und die Ware wird direkt nach dem Eingang diesem Auftrag zugeordnet.
Häufige Fehler
- Bestellungen werden nur telefonisch oder per E-Mail abgewickelt und nicht erfasst.
- Der Wareneingang wird ohne Bezug zur Bestellung gebucht.
- Beim Wareneingang wird die Menge nicht geprüft, Fehlmengen fallen zu spät auf.
- Rechnungen werden bezahlt, bevor geprüft ist, ob die Ware vollständig eingetroffen ist.
- Liefertermine werden mündlich zugesagt, aber nicht in der Bestellung vermerkt, sodass Verzögerungen später nicht belegt werden können.
So hilft Ihnen 4softerp
- Sie erfassen Bestellungen im Einkaufsmodul mit Lieferant, Artikeln, Mengen und Preisen.
- Beim Wareneingang buchen Sie die gelieferte Menge gegen die Bestellung; offene Restmengen bleiben sichtbar.
- Lieferantenrechnungen gleichen Sie mit Bestellung und Wareneingang ab, bevor Sie zahlen.
- Jede Gesellschaft Ihres Kontos führt eigene Bestellungen, ausgewertet einzeln oder für die Gruppe.
4softerp 6 Monate kostenlos testen
Führen Sie mehrere Gesellschaften in einem Konto, mit Konzernkontenplan, Lager, Einkauf, Verkauf und Finanzberichten. Preise in Euro, Pläne Start, Plus, Pro und Premium.
Jetzt 6 Monate testen