Kurzantwort
- Erstellen Sie ein Angebot mit Gültigkeitsdatum und senden Sie es dem Kunden.
- Wandeln Sie das angenommene Angebot in einen Auftrag um.
- Prüfen Sie die Verfügbarkeit und reservieren Sie die Ware für den Auftrag.
- Liefern Sie mit Lieferschein und stellen Sie die Rechnung.
- Erfassen Sie den Zahlungseingang und schließen Sie den Vorgang ab.
- Legen Sie fest, wer in welchem Schritt verantwortlich ist, damit kein Vorgang zwischen den Abteilungen liegen bleibt.
- Prüfen Sie am Ende jeder Woche, welche Angebote noch offen sind und welche Aufträge auf Lieferung oder Rechnung warten.
Organisatorischer Hintergrund
- Ein durchgängiger Ablauf braucht klare Übergaben zwischen Vertrieb, Lager und Buchhaltung.
- Angebote ohne Gültigkeit werden Monate später mit alten Preisen eingelöst.
- Bei langen Projekten schützt eine Abrechnung in Teilschritten die Liquidität.
- Jeder Schritt sollte nachvollziehbar dem vorherigen Beleg zugeordnet sein.
- Offene Angebote sollten regelmäßig nachgefasst werden, statt sie bis zum Ablauf liegen zu lassen.
- Bei Dienstleistungen läuft oft ein Vertrag statt eines Auftrags durch den Prozess; die Abrechnung folgt dann Meilensteinen oder festen Monatsraten.
- Ein Angebot sollte Leistungsumfang, Preis, Zahlungsbedingungen und Gültigkeit enthalten, damit die spätere Rechnung ohne Diskussion zustande kommt.
Beispiele
- Zum Beispiel: Ein IT-Dienstleister schreibt ein Angebot, erhält den unterschriebenen Vertrag und stellt monatlich 1.500 € in Rechnung.
- Zum Beispiel: Ein Händler erstellt das Angebot aus seiner Preisliste und wandelt es nach Zusage in Sekunden in einen Auftrag um.
- Zum Beispiel: Ein Projekt über 30.000 € wird in drei Abschlägen zu je 10.000 € abgerechnet.
- Zum Beispiel: Eine Woche vor Ablauf eines Angebots über 4.800 € ruft der Vertrieb den Kunden an.
- Zum Beispiel: Ein Händler wertet ein Quartal aus: 60 Angebote über zusammen 180.000 €, davon 24 angenommen mit 82.000 €; die Quote von 40 % zeigt, wo nachgefasst werden muss.
Häufige Fehler
- Angebote enthalten keine Gültigkeitsfrist.
- Der Auftrag wird umgewandelt, ohne die Verfügbarkeit zu prüfen.
- Die Rechnung kommt erst am Ende eines langen Projekts, die Liquidität leidet.
- Nach der Lieferung wird niemand beauftragt, den Zahlungseingang zu überwachen.
- Angebot und Auftrag werden getrennt neu erfasst statt umgewandelt; Preise und Mengen weichen dadurch unbemerkt voneinander ab.
So hilft Ihnen 4softerp
- Sie begleiten einen Vorgang vom Angebot über Auftrag und Lieferschein bis zur Rechnung in einer Umgebung.
- Rechnungen stellen Sie über 4invoices, sodass der Weg vom Verkaufsbeleg zur Rechnung nachvollziehbar bleibt.
- Zahlungseingänge ordnen Sie den Rechnungen zu und schließen offene Posten ab.
- Verkaufsbelege mehrerer Gesellschaften bleiben in einem Konto getrennt und lassen sich einzeln oder für die Gruppe auswerten.
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