Kurzantwort
- Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Abläufe und ordnen Sie sie den ERP-Bereichen zu.
- Wählen Sie die Bereiche, die Sie zuerst benötigen.
- Übernehmen Sie Stammdaten und offene Posten.
- Testen Sie ein bis zwei Monate parallel zum alten System, dann stellen Sie um.
- Legen Sie einen Stichtag für die Umstellung fest und informieren Sie alle Beteiligten rechtzeitig.
- Planen Sie nach dem Start feste Termine, um Fragen des Teams zu sammeln und Abläufe nachzujustieren.
Organisatorischer Hintergrund
- Ein ERP verstärkt vorhandene Ordnung, aber auch vorhandenes Chaos.
- Ein zu großes System für ein kleines Unternehmen wird selten genutzt.
- Schulung der Beschäftigten entscheidet über den Erfolg mindestens genauso wie die Software.
- Ein schrittweiser Start senkt das Risiko.
- Nach der Umstellung lohnt ein Rückblick nach drei Monaten: Was läuft gut, was muss angepasst werden?
- Ein Probelauf mit echten Daten zeigt früh, wo Abläufe angepasst werden müssen.
- Vor der Umstellung gehört eine Bereinigung der Altdaten dazu: Kunden, Lieferanten und Artikel, die nicht mehr gebraucht werden, sollten nicht mitwandern.
- Offene Posten und Anfangsbestände müssen zum Stichtag übernommen werden; sie bilden den Startpunkt für alle späteren Auswertungen.
Beispiele
- Zum Beispiel: Ein Händler mit 30 Beschäftigten startet im ersten Monat mit Lager und Verkauf, im zweiten kommt der Einkauf, im dritten die Finanzen.
- Zum Beispiel: Ein Dienstleister startet im ersten Monat mit Rechnungsstellung und Finanzen.
- Zum Beispiel: Eine Gruppe mit zwei Gesellschaften richtet zunächst den gemeinsamen Kontenplan ein.
- Zum Beispiel: Nach drei Monaten prüft das Team, welche Abläufe noch am alten System hängen.
- Zum Beispiel: Ein kleiner Betrieb startet mit dem Plan Start und wechselt auf Plus, wenn weitere Bereiche dazukommen.
- Zum Beispiel: Ein Unternehmen wählt den 1. Januar als Stichtag, übernimmt 800 Artikel, 150 Kunden und 60 Lieferanten mit offenen Posten und arbeitet im Dezember parallel.
Häufige Fehler
- Die Einführung beginnt ohne geklärte Abläufe.
- Es wird ein System gewählt, das für die Unternehmensgröße zu komplex ist.
- Die Schulung der Beschäftigten wird vernachlässigt.
- Es gibt keinen festen Stichtag, das alte und das neue System laufen dauerhaft nebeneinander.
- Alte Daten werden ungeprüft übernommen, sodass doppelte Kunden und veraltete Artikel im neuen System weiterleben.
So hilft Ihnen 4softerp
- Sie starten mit einem Bereich, etwa Lager oder Verkauf, und ergänzen Einkauf und Finanzen, sobald das Team sicher ist.
- Mit den Plänen Start, Plus, Pro und Premium wählen Sie den Umfang, der zur Größe Ihres Unternehmens passt.
- Die sechsmonatige Testphase nutzen Sie für einen Probelauf mit echten Stammdaten, bevor Sie umstellen.
- Wächst Ihre Struktur, legen Sie weitere Gesellschaften im selben Konto an und führen sie mit dem Konzernkontenplan zusammen.
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