Kurzantwort
- Sammeln Sie die wiederkehrenden Abläufe, die viel Zeit kosten: Nachbestellung, Rechnungsstellung, Berichte.
- Legen Sie für jeden Ablauf feste Regeln und Zuständigkeiten fest.
- Bilden Sie den Ablauf im ERP ab und testen Sie ihn mit echten Daten.
- Prüfen Sie monatlich, ob der Ablauf noch passt.
- Beginnen Sie mit einem einzigen Ablauf, bevor Sie weitere umstellen.
- Dokumentieren Sie den Ablauf auf einer Seite, damit Vertretungen ihn ohne Rückfragen übernehmen können.
Organisatorischer Hintergrund
- Erst standardisieren, dann vereinfachen: Ein unklarer Ablauf wird durch Software nicht besser.
- Ausnahmen müssen benannt sein, sonst stoppt der Ablauf beim ersten Sonderfall.
- Beteiligte Mitarbeitende sollten früh eingebunden werden.
- Ein einfacher Ablauf ist leichter zu schulen und zu kontrollieren.
- Ein Pilotbereich zeigt, ob die Regeln im Alltag funktionieren, bevor das ganze Unternehmen umsteigt.
- Ein Ablauf, den Mitarbeitende nicht verstehen, wird umgangen; halten Sie ihn deshalb einfach.
- Zeitaufwand und Fehlerquote sind gute Auswahlkriterien: Beginnen Sie mit dem Ablauf, der am meisten Zeit kostet oder die meisten Rückfragen erzeugt.
- Jeder Ablauf braucht einen Verantwortlichen, der Änderungswünsche sammelt und entscheidet, sonst entstehen Insellösungen.
Beispiele
- Zum Beispiel: Die Nachbestellung folgt fester Regeln, der Einkauf prüft nur noch die Vorschläge.
- Zum Beispiel: Wiederkehrende Rechnungen für 40 Abo-Kunden werden nach demselben Schema erstellt.
- Zum Beispiel: Der Monatsbericht wird nach einer festen Vorlage erstellt und am selben Tag verteilt.
- Zum Beispiel: Ein Betrieb beginnt mit der Rechnungsstellung und stellt danach den Einkauf um.
- Zum Beispiel: Nach einem Quartal prüft das Team, ob die neuen Abläufe wirklich Zeit gespart haben.
- Zum Beispiel: Ein Team stellt fest, dass eine Angebotserstellung 45 Minuten dauert; nach Vereinheitlichung der Vorlagen sind es 25 Minuten, bei 40 Angeboten im Monat gut 13 Stunden weniger.
Häufige Fehler
- Prozesse werden vereinfacht, bevor sie geklärt sind – Chaos wird nur schneller.
- Ausnahmen sind nicht vorgesehen, der Ablauf stockt beim ersten Sonderfall.
- Der Ablauf wird nach der Einführung nicht mehr überprüft.
- Es werden zu viele Abläufe gleichzeitig umgestellt, das Team verliert den Überblick.
- Die wichtigsten Regeln stehen nur im Kopf einzelner Mitarbeitender; bei Urlaub oder Weggang bricht der Ablauf zusammen.
So hilft Ihnen 4softerp
- Sie bilden Verkauf, Einkauf und Lager im selben System ab und ersparen sich doppelte Erfassung in getrennten Programmen.
- Die Rechnung zum Verkaufsvorgang stellen Sie über 4invoices aus, sodass der Ablauf bis zur Rechnung durchgängig bleibt.
- Einen Ablauf erproben Sie zunächst in einer Gesellschaft und übertragen ihn danach auf weitere Gesellschaften Ihres Kontos.
- In der Testphase von 6 Monaten probieren Sie einen ersten Ablauf mit echten Daten aus, bevor Sie einen Plan wählen.
4softerp 6 Monate kostenlos testen
Führen Sie mehrere Gesellschaften in einem Konto, mit Konzernkontenplan, Lager, Einkauf, Verkauf und Finanzberichten. Preise in Euro, Pläne Start, Plus, Pro und Premium.
Jetzt 6 Monate testen