Kurzantwort
- Legen Sie fest, welches Ereignis einen Beleg auslöst: bestätigter Auftrag, Zahlungseingang, Meldebestand.
- Bestimmen Sie die Belegart: Rechnung, Lieferschein oder Bestellung.
- Definieren Sie ab welchem Betrag eine Freigabe nötig ist.
- Legen Sie fest, wer den Beleg erhält: intern, Kunde oder Lieferant.
- Testen Sie den Ablauf mit einem echten Vorgang, bevor Sie ihn für alle nutzen.
- Legen Sie fest, welche Belegarten Sie versenden und welche nur intern abgelegt werden.
Organisatorischer Hintergrund
- Ein guter Beleg-Workflow ist nachvollziehbar: Wer hat wann was ausgelöst und freigegeben?
- Belege mit hohem Wert brauchen eine Kontrolle durch eine zweite Person.
- Vorlagen für häufige Belege sparen Zeit und sorgen für einheitliche Angaben.
- Die Ablage der Belege sollte an einem zentralen Ort erfolgen.
- Für Vertretungen brauchen Sie Regeln, damit Freigaben nicht bei Urlaub liegen bleiben.
- Legen Sie für jede Belegart fest, wer sie erstellt, wer sie prüft und wo sie abgelegt wird.
- Belegnummern sollten lückenlos und nachvollziehbar vergeben werden; Lücken in der Nummernfolge werfen bei Prüfungen Fragen auf.
- Bereits versendete Belege werden nicht überschrieben, sondern durch einen neuen Beleg korrigiert, etwa eine Gutschrift oder Korrekturrechnung.
Beispiele
- Zum Beispiel: Auftrag bestätigt, Bestand geprüft, Lieferschein erstellt, Rechnung gestellt – jeder Schritt hat einen Beleg.
- Zum Beispiel: Eine Lieferantenrechnung über 8.000 € wird gegen Bestellung und Wareneingang geprüft und von der Leitung freigegeben.
- Zum Beispiel: Ein Bestandsbericht wird jeden Morgen nach derselben Vorlage erstellt.
- Zum Beispiel: Fehlt der Freigeber, geht die Freigabe an eine benannte Vertretung.
- Zum Beispiel: Für jede Belegart ist festgelegt, wer sie erstellt, wer sie prüft und wo sie abgelegt wird.
- Zum Beispiel: Ein Kunde reklamiert eine Position auf einer Rechnung über 2.750 €; statt die Rechnung zu ändern, erstellen Sie eine Gutschrift über 250 € und dokumentieren den Vorgang.
Häufige Fehler
- Belege mit hohem Wert laufen ohne zweite Kontrolle durch.
- E-Mails an Kunden haben keine Antwortadresse.
- Belege werden in privaten Ordnern abgelegt und sind nicht auffindbar.
- Freigaben hängen an einer Person; bei Urlaub oder Krankheit bleiben Belege liegen.
- Bereits versendete Belege werden nachträglich überschrieben, sodass Kunde und Buchhaltung unterschiedliche Stände besitzen.
So hilft Ihnen 4softerp
- Angebot, Auftrag, Lieferschein, Bestellung und Wareneingang führen Sie als Belege in einer Umgebung.
- Der Weg vom Verkaufsbeleg zur Rechnung führt über 4invoices und bleibt durchgängig dokumentiert.
- Belege mehrerer Gesellschaften pflegen Sie in einem Konto, getrennt je Gesellschaft.
- Sie starten mit einer Belegart und erweitern nach der Testphase von 6 Monaten auf weitere; Pläne von Start bis Premium.
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