Kurzantwort
- Öffnen Sie das Bewegungsjournal im Lagermodul.
- Filtern Sie nach Artikel, Lager, Zeitraum oder Bewegungsart.
- Prüfen Sie zu jeder Bewegung den Quellbeleg, etwa Lieferschein, Wareneingang oder Entnahme.
- Exportieren Sie den Verlauf, wenn Sie ihn weitergeben oder prüfen lassen müssen.
- Klären Sie Auffälligkeiten sofort: Eine Bewegung ohne Beleg ist ein Fall für die Lagerleitung.
- Vergleichen Sie zum Schluss den Endstand der Bewegungen mit dem aktuellen Bestand des Artikels, damit keine Lücke unentdeckt bleibt.
Betrieblicher Hintergrund
- Jede Bestandsänderung braucht einen Beleg, sonst lässt sie sich später nicht erklären.
- Lagerumbuchungen zwischen Standorten sind Bewegungen und müssen genauso erfasst werden wie Zu- und Abgänge.
- Wer Bewegungen erst am Tagesende nachträgt, verliert die Zuordnung zu Person und Vorgang.
- Ein lückenloser Verlauf erleichtert Rückfragen von Kunden, Lieferanten und Prüfern.
- Auch Korrekturbuchungen sind Bewegungen; sie brauchen einen Grund und eine verantwortliche Person.
- Bewegungsarten sollten einheitlich benannt sein, damit sich Filter und Auswertungen sinnvoll nutzen lassen.
- Bewegungsarten wie Wareneingang, Warenausgang, Umlagerung, Retoure und Korrektur sollten Sie vorab festlegen und allen Mitarbeitenden erklären.
- Bei einer Prüfung durch Steuerberatung oder Wirtschaftsprüfung zählt, dass sich der Bestand zum Stichtag aus einzelnen Bewegungen herleiten lässt.
Beispiele
- Zum Beispiel: Ein Artikel wurde falsch ausgeliefert; im Journal finden Sie den zugehörigen Lieferschein in wenigen Sekunden.
- Zum Beispiel: Vor einer Prüfung exportieren Sie alle Bewegungen eines Artikels der letzten zwölf Monate als Tabelle.
- Zum Beispiel: Sie sehen, welche Materialmenge für einen Auftrag mit 3.400 € Materialwert entnommen wurde.
- Zum Beispiel: Ein Kunde behauptet, nie geliefert bekommen zu haben; das Journal zeigt Datum, Menge und Lieferschein.
- Zum Beispiel: Ein Materialverbrauch von 800 € pro Woche fällt auf, weil eine Bewegungsart falsch gewählt wurde; das Journal zeigt den Fehler.
- Zum Beispiel: Ein Bestand von 120 Stück lässt sich aus den Bewegungen herleiten: Anfangsbestand 200, Wareneingang 60, Ausgänge 130, Korrektur minus 10.
Häufige Fehler
- Bewegungen werden gesammelt am Ende des Tages nachgetragen, die Nachvollziehbarkeit leidet.
- Bewegungen werden ohne Quellbeleg gebucht.
- Umlagerungen zwischen Lagern werden physisch durchgeführt, aber nicht im System erfasst.
- Korrekturbuchungen werden ohne Begründung vorgenommen und lassen sich später nicht mehr erklären.
- Bewegungsarten werden uneinheitlich benannt, sodass sich Wareneingänge und Korrekturen im Journal nicht sauber trennen lassen.
So hilft Ihnen 4softerp
- Im Bewegungsjournal des Lagermoduls sehen Sie Zugänge, Abgänge und Umlagerungen je Artikel und Lager.
- Zu jeder Bewegung erreichen Sie den Quellbeleg, etwa den Wareneingang oder den Lieferschein.
- Sie filtern nach Zeitraum, Artikel und Lager und geben das Ergebnis als Tabelle weiter.
- Mehrere Gesellschaften in Ihrem Konto behalten ihre eigenen Bewegungen und bleiben getrennt auswertbar.
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