Kurzantwort
- Klären Sie zuerst, welche Entscheidungen das Dashboard unterstützen soll.
- Wählen Sie dafür fünf bis acht Kennzahlen, nicht mehr.
- Legen Sie Datenquelle und Zeitraum für jede Zahl fest.
- Bestimmen Sie, wer das Dashboard sehen darf.
- Überprüfen Sie halbjährlich, ob jede Kennzahl noch gebraucht wird.
- Besprechen Sie das Ergebnis in einem festen Termin und halten Sie beschlossene Maßnahmen schriftlich fest.
Organisatorischer Hintergrund
- Ein Dashboard beantwortet Fragen der Leitung, es ersetzt nicht den detaillierten Bericht.
- Jede Zahl braucht eine klare Definition, damit alle sie gleich lesen.
- Zugriff sollte nur berechtigten Personen zustehen.
- Ein gutes Dashboard ist auf eine Seite begrenzt.
- Wenn niemand aus einer Kennzahl eine Entscheidung ableitet, gehört sie nicht auf das Dashboard.
- Beginnen Sie mit wenigen Kennzahlen und erweitern Sie nur, wenn ein konkreter Bedarf besteht.
- Für die Geschäftsführung genügt oft eine monatliche Seite mit Vorjahresvergleich; wöchentliche Zahlen brauchen eher Vertrieb und Lager.
- Jede Kennzahl braucht eine verantwortliche Person, die erklärt, warum sich ein Wert verändert hat.
Beispiele
- Zum Beispiel: Dashboard der Geschäftsführung mit Umsatz gegen Plan, Rohertragsmarge und Liquidität.
- Zum Beispiel: Dashboard Vertrieb mit offenen Angeboten, nicht gelieferten Aufträgen und Top-Kunden.
- Zum Beispiel: Dashboard Finanzen mit überfälligen Forderungen, fälligen Verbindlichkeiten und Kontostand.
- Zum Beispiel: Eine Kennzahl, die seit einem halben Jahr niemand nutzt, wird gestrichen.
- Zum Beispiel: Eine Kennzahl wie Umsatz je Kunde wird nur für die Vertriebsleitung freigegeben.
- Zum Beispiel: Eine Seite für die Geschäftsführung enthält sechs Zahlen: Umsatz, Rohertrag, offene Forderungen, Liquidität, Lagerreichweite und Auftragsbestand, jeweils mit Vorjahreswert.
Häufige Fehler
- Ein Dashboard mit 30 Diagrammen liest niemand.
- Unkontrollierter Zugriff: Mitarbeitende sehen Daten fremder Bereiche.
- Zahlen sind veraltet, Entscheidungen beruhen auf alten Daten.
- Definitionen fehlen: Zwei Abteilungen rechnen dieselbe Kennzahl unterschiedlich.
- Die Kennzahlen werden nach Verfügbarkeit statt nach Bedarf gewählt; das Ergebnis ist eine Zahlensammlung ohne Bezug zu Entscheidungen.
So hilft Ihnen 4softerp
- Die Zahlen für Ihre Übersicht entnehmen Sie den Finanzberichten, die auf Ihren gebuchten Daten beruhen.
- Für die Gruppe stellen Sie die Zahlen mehrerer Gesellschaften zusammen und sehen zugleich jede einzelne Gesellschaft.
- Bestandsdaten aus dem Lager und Belegdaten aus Verkauf und Einkauf liegen im selben System und lassen sich neben den Finanzzahlen betrachten.
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