Kurzantwort
- Werten Sie verspätete Aufträge aus und suchen Sie nach Mustern.
- Prüfen Sie, wo Zeit verloren geht: Bestätigung, Kommissionierung, Versand oder Transport.
- Legen Sie Soll-Zeiten je Schritt fest.
- Beheben Sie zuerst den Schritt mit dem größten Einfluss.
- Prüfen Sie nach der Änderung nach vier Wochen, ob sich die Lieferzeiten wirklich verbessert haben.
- Klären Sie zusätzlich, ob fehlende Ware im Lager oder Verzögerungen im Einkauf die Ursache waren.
Betrieblicher Hintergrund
- Verzögerungen entstehen meist im eigenen Haus, nicht beim Versanddienstleister.
- Ohne Zeitstempel je Schritt lassen sich Ursachen nicht belegen.
- Spitzenzeiten brauchen realistische Lieferzusagen.
- Kunden akzeptieren Verzögerungen eher, wenn sie früh informiert werden.
- Nur wenn Auftragsdatum, Versanddatum und Lieferdatum erfasst sind, lässt sich der Verlauf auswerten.
- Kommunikation mit Kunden bei Verzögerungen ist Teil der Lösung, nicht nur der Prozess selbst.
- Zeitstempel sollten mindestens Auftragseingang, Freigabe, Versand und Zustellung umfassen; nur so lässt sich der langsamste Schritt bestimmen.
- Verzögerungen durch fehlende Ware liegen oft im Einkauf: Bestellzeitpunkt und Lieferzeit des Lieferanten wirken direkt auf Ihre Lieferzusage.
Beispiele
- Zum Beispiel: 40 % der Verspätungen entstehen bei der Kommissionierung – die Lösung liegt im Lager, nicht beim Transport.
- Zum Beispiel: Große Aufträge mit über zehn Positionen verspäten sich dreimal so oft; Teillieferungen helfen.
- Zum Beispiel: Ein Versanddienstleister braucht in einer Region zwei Tage länger; ein Wechsel für diese Region wird geprüft.
- Zum Beispiel: Die Zeit zwischen Auftrag und Versand sinkt von vier auf zwei Werktage, nachdem die Ware vorab bereitgestellt wird.
- Zum Beispiel: Ein Versanddienstleister meldet täglich neue Verzögerungen; das Team prüft Alternativen.
- Zum Beispiel: Ein Händler wertet 200 Aufträge aus: 30 wurden zu spät versendet, davon 22 wegen fehlender Ware; das Problem liegt im Nachschub, nicht in der Kommissionierung.
Häufige Fehler
- Verzögerungen werden erst nach einer Beschwerde ausgewertet.
- Alles wird dem Versanddienstleister zugeschrieben.
- In Spitzenzeiten werden unrealistische Termine zugesagt.
- Die Datumsangaben zu Versand und Lieferung werden nicht erfasst, eine Auswertung ist unmöglich.
- Die Ursache wird im Versand gesucht, obwohl die Ware fehlte; Maßnahmen an der Kommissionierung ändern an den Lieferzeiten nichts.
So hilft Ihnen 4softerp
- Auftrag, Lieferschein und Rechnung eines Vorgangs liegen zusammen, sodass Sie Durchlaufzeiten je Auftrag nachvollziehen können.
- Bestände und offene Einkaufsbestellungen sehen Sie im selben System, wenn Sie einen Fehlbestand als Ursache prüfen.
- Bei mehreren Lagern erkennen Sie, ob die Ware in einem anderen Lager verfügbar gewesen wäre.
- Sie wählen den Plan nach der Größe Ihrer Logistik; die Preise stehen in Euro, die Testphase dauert 6 Monate.
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